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11.05.2018

Service: bundesweite und regionale Gebührenerhöhungen auf einen Blick – immer aktuell!

PHYSIO-DEUTSCHLAND verhandelt mit den Krankenkassen über höhere Vergütungen im ambulanten Bereich. Wo wir welche Erhöhungen erzielen konnten, liefern wir allen Interessierten online in einer Übersicht.

Es geht weiter voran – deutliche Erhöhungen vereinbart

Die Gebührenvereinbarungen, die wir in den letzten Monaten bei den Krankenkassen durchsetzen konnten, zeigen in die richtige Richtung. Bis zum Jahr 2019 steigen die Gebühren in vielen Regionen bis zu über 30 Prozent. Das ist gut und richtig so. Denn: Unser Auftrag als Verband ist es, die finanzielle Situation in unseren Praxen spürbar zu verbessern – für die Praxisinhaber und für die vielen Angestellten in den Praxen.

 

Möglich sind diese Erhöhungen durch das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) geworden, das seit April 2017 in Kraft ist. Darin ist geregelt, dass wir für drei Jahre endlich die Möglichkeit haben, mit den Kostenträgern Abschlüsse zu vereinbaren, die höher als die Grundlohnsumme liegen. Die Politik hat erkannt, dass die therapeutische Patientenversorgung nur sichergestellt werden kann, wenn unser Beruf attraktiver wird und sich die finanzielle Situation deutlich verbessert.

Politik: weitere Schritte müssen folgen

Mit Abschlüssen um die 30 Prozent bis 2020 ist der erste, wichtige Schritt getan. In dieser Legislaturperiode muss die Politik jedoch darüber entscheiden, ob wir auch über das Jahr 2019 hinaus ohne Deckelung der Gebührenverhandlungen nach oben mit den Krankenkassen verhandeln können. Damit diese Entscheidung positiv für uns Physiotherapeuten ausfällt, sprechen wir schon heute mit Entscheidern aus der Politik.

Wir sensibilisieren weiter für unsere finanzielle Situation und für den Nutzen der Physiotherapie für die Gesellschaft. Die Politik kann sich auch in dieser Legislaturperiode vor dem flächendeckenden Fachkräftemangel in unserem Bereich und vor dem steigenden Bedarf an Physiotherapie nicht verschließen.